Der Grenzstrich der Scheidung in Deutschland geht nicht zwischen Jude und Nichtjude, sondern zwischen deutsch-national empfindend und international empfindend.“, Pfitzner versuchte der Neuen Musik jegliche Legitimität in der Musiktradition abzusprechen[42] und begründete dies öffentlichkeitswirksam antisemitisch. Im selben Jahr erhielt er einen Lehrauftrag an der Staatlichen Akademie der Tonkunst in München und verlegte seinen Wohnsitz nach München. 1 (1890), beide dem befreundeten Mitschüler Heinrich Kiefer gewidmet.- Pfitzner beendet die Konservatoriumszeit ohne besondere Empfehlung. Geburtstag 1944 erhält Pfitzner eine Ehrengabe des Reichspropaganda-ministeriums von RM 50.000.-, den Robert Schumann-Preis (Zwickau) und den Ehrenring der Stadt Wien.- Anerkennung findet Pfitzners Musik zunehmend an der Peripherie des Reiches: Gauleiter Greiser (Posen) stiftet einen hoch dotierten Pfitzner-Preis, und Generalgouverneur Frank (Krakau) lädt Pfitzner (neben R. Strauss u.a.) Pfitzner parallelisierte die politische und musikalische Entwicklung, wobei sich das „deutsche Volk“ in der Revolution nach 1918 von „russisch-jüdischen Verbrechern“ (Pfitzner) anführen ließ. April 1933 in den Münchner Neuesten Nachrichten,[54] unterzeichnet von Personen, die Mann bis zu diesem Moment für Freunde gehalten hatte und die teilweise mit ihm privat verkehrten, war ein Grund, dass Mann nach der Vortragsreise im Exil blieb. 1920 wurde er Leiter einer Meisterklasse für Komposition an der Preußischen Akademie der Künste. 1878: Eintritt in die Sexta der Max Klinger-Schule in Frankfurt. So wurde sein zweites Streichquartett von 1902/03 von Mahler ausdrücklich als Meisterwerk gelobt. Dieser Artikel umfasst die wichtigsten musikalischen Werke von Hans Erich Pfitzner (* 5. [10] Zeitweise äußerte sich Hitler reserviert gegenüber dem Komponisten. 1886) und Otto Klemperer (geb. -  zum flagranten Patrioten. Pfitzner sympathisiert zunächst mit den Nazis in der Erwartung, dass er durch sie eine seinen Vorstellungen angemessene Position mit Einfluss auf ein prominentes Opernhaus erhält. Tod Bruckners, Clara Schumanns (1896) und Brahms' (1897). 55.Letzter Briefwechsel mit Bruno Walter, „Anrempelung“ durch Th. Anton von Webern wird 1945 versehentlich in Mittersill (Salzachtal) erschossen. Aufführung von Kleists „Käthchen von Heilbronn“ mit Pfitzners Schauspielmusik op. 1885) beginnen in Straßburg. Mann (1946). 36 durch das Amar-Quartett (mit Hindemith, Viola). Geburtstag 1939. Februar 1933 den Festvortrag Leiden und Größe Richard Wagners vor der Richard Wagner-Vereinigung Amsterdam gehalten hatte. Hans Pfitzner wurde als Sohn des am Leipziger Konservatorium ausgebildeten Orchester-Violinisten und Musikdirektors[1] Robert Pfitzner (1825–1904) und seiner Ehefrau Wilhelmine Pfitzner, geb. Auf jeden Fall wird man diese Geisteshaltung, wie sie auch in den wenigen Briefen zum Ausdruck kommt, die Pfitzner nach 1945 noch mit Bruno Walter gewechselt hat, nicht unbedingt als konsequente und nahtlose Weiterentwicklung seiner früheren Positionen bezeichnen können.“[10]. Pfitzners Werk wurde von zeitgenössischen Kollegen wie Gustav Mahler und Richard Strauss hoch geschätzt. Teilweise polemische Veröffentlichung „Die neue Ästhetik der musikalischen Impotenz“ zur Verteidigung seiner Einfallslehre. 19 von Schönberg, „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss, Symphonie IV. Composer: Hans Erich Pfitzner (1869 - 1949) Listing of art song and choral settings in the database [x] indicates a placeholder for a text that is not yet in the database * indicates that a text cannot (yet?) 1908 zog die Familie nach Straßburg. Darauf antwortet 1920 Alban Berg mit „Die musikalische Impotenz der 'neuen Ästhetik' Hans Pfitzners“. Pfitzner verlässt die Schule als „Einjähriger“. Friedrich Gernsheim (1901–1916) | 25 nach Eichendorff und Kopisch an den Großadmiral von Tirpitz . Zu dieser Zeit wurde er Mitglied der Sängerschaft St. Pauli, die zur Deutschen Sängerschaft gehörte. 1907: Ausbruch Pfitzners in die Dirigentenposition des finanziell angeschlagenen Kaim-Orchesters München (spätere Münchner Philharmoniker); als das Orchester nach einigen Konzerten unter Pfitzner tatsächlich zahlungsunfähig wird, erreicht Pfitzner das Angebot, das Städtische Orchester Straßburg zu leiten. August 1934 im Völkischen Beobachter erschien. [31] In München, wo die Oper Palestrina 1917 uraufgeführt worden war, gab es zuletzt 2009 eine Neuinszenierung unter der musikalischen Leitung von Simone Young, 30 Jahre nach der vorletzten Inszenierung in München. Weltkrieg Hitlers Antisemitismus, indem er schrieb: „Das Weltjudentum ist ein Problem & zwar ein Rassenproblem, aber nicht nur ein solches, & es wird noch einmal aufgegriffen werden, wobei man sich Hitlers erinnern wird & ihn anders sehen, als jetzt, wo man dem gescheiterten Belsazar den bekannten Eselstritt versetzt. Mit dem Musikdrama setzt er sich lebenslang auseinander. Obwohl er in seinem Testament den Wunsch festgehalten hatte, auf dem Friedhof von Schondorf neben seiner ersten Frau Mimi bestattet zu werden, veranlassten die Wiener Philharmoniker seine Beisetzung in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 14 C, Nummer 16). Pfitzner als patriotischer Deutscher konnte nicht damit rechnen, dass ihn die Franzosen im Amt behielten. Jahrhundert), Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Mitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie, Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Mitglied der Sonderliste der Unersetzlichen Künstler, Hochschullehrer (Hochschule für Musik und Theater München), Hochschullehrer (Stern’sches Konservatorium), Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse), Ehrenbürger der Ludwig-Maximilians-Universität München, Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, deutscher Komponist, Dirigent und Verfasser antisemitischer Schriften zur Musik, Weitere Umbenennungen erfolgten im März 2012 in, 1935: Brahms-Medaille der Freien und Hansestadt, 1944: Aufnahme in die nationalsozialistische, 2000: Gedenktafel am Haus Durlacher Straße 25 in. Im Mittelpunkt des vielschichtigen Dramas um Giovanni Pierluigi da Palestrina steht das in die Renaissancezeit übertragene Spannungsverhältnis zwischen der Autonomie des Kunstwerks und Künstlers einerseits und den Forderungen der Gesellschaft andererseits. Schlaganfall. 1886: Tod Franz Liszts. Hoffmanns Oper „Undine“. P. Hindemith „Mörder, Hoffnung der Frauen“ (1921), Bartók Tanzsuite (1923), George Gershwin „Rhapsody in Blue“ (1924), Arthur Honegger „Pacific 231“ (1924). Krenek: „Jonny spielt auf“; Strawinsky: Oedipus Rex; Schostakowitsch: Symphonie I., Bartók: 3. Kapellmeister an der Hofoper München, wird mit seiner Symphonischen Dichtung „Don Juan“ bekannt. Hitler: Mein Kampf.- Alban Berg: „Wozzeck“; J. Sibelius: Tapiola (letztes Orchesterwerk); Hindemith: Konzert für Orchester (Beginn seiner neobarocken Periode). Kapellmeister-Stelle am („Schmieren“-) Theater des Westens. [50] Pfitzner schrieb: „Das Antideutsche, in welcher Form es auch auftritt, als Atonalität, Internationalität, Amerikanismus, deutscher Pazifismus, berennt unsre Existenz, unsre Kultur von allen Seiten und mit ihr die europäische.“[51]. Er beteiligte sich an Wahlkampfaufrufen für Hitlers Politik an den Wahlen in Österreich vom 19. [14], Im Oktober 1948 erlitt Pfitzner einen Schlaganfall, von dem er sich noch einmal erholen konnte. © 2019 Hans Pfitzner - Gesellschaft e.V. Reimer geboren.Die Konstellation als zweiter Sohn neben seinem Bruder Heinrich Carl, geb. Allegro barbaro von Béla Bartók, 6 kleine Klavierstücke op. Hans Heinz Stuckenschmidt sieht Pfitzners Werk im Jahr 1969 als von extremer Ambivalenz geprägt, anfänglich von scharfen Dissonanzen und hartem linearen Kontrapunkt bestimmt und deswegen auch als modernistisch kritisiert, später aber eher konservativer Musikästhetik folgend und gegen jeglichen modernen Konformismus rebellierend. 53, „Krakauer Begrüßung“ op. In einigen Städten wird die Umbenennung derzeit angestrebt, oder sie wurde beschlossen, aber noch nicht umgesetzt. 140 (1914); Cl. April 1938. Mai erlebte er noch eine Aufführung seiner C-Dur-Sinfonie im Mozarteum. Letzte Kompositionen: Fantasie für Orchester op. Mai 1869 in Moskau; † 22. Hans Erich Pfitzner (5 May 1869 – 22 May 1949) was a German composer and self-described anti-modernist. Stocken des kompositorischen Schaffens. 1867, ist der Keim eines lebenslangen Gefühls des Zurückgesetztseins, des ewigen „Zweiten“.Hans Pfitzner wird in eine Generation von Zeitgenossen hineingeboren, die sich mit den politischen, sozialen und künstlerischen Umbrüchen des beginnenden 20. Die Studie enthalte makabre Beispiele für Pfitzners starrsinnige Unbelehrbarkeit auch nach 1945 ebenso wie Versuche Pfitzners, seine Kontakte mit Nazi-Größen wie Hans Frank zu vertuschen. Pfitzner zieht mit seiner Frau Mimi wieder nach Berlin und  kehrt in seine Lehrämter am  Sternschen Konservatorium zurück. [67] Im besetzten Holland dirigierte Pfitzner 1941 eigene Werke, und im besetzten Paris 1942 wohnte er einer Aufführung des Palestrina bei. 1908: Mimi kehrt zu Pfitzner zurück; Tochter Agnes geboren.- Pfitzner schreibt zunächst den Text, ab 1912 die Komposition seiner Oper „Palestrina“. Nach Auseinandersetzungen mit der Intendanz der Oper und mit Klemperer gibt Pfitzner die Oper wieder ab (1916). Schönberg entwirft die Methode der Komposition mit zwölf Tönen (1921). 1887: Beginn der Freundschaft mit dem (englischen) Mitschüler James Grun, dem späteren Librettisten der Pfitzner-Bühnenwerke „Der arme Heinrich“ und „Die Rose vom Liebesgarten“; seine Schwestern Frances ist mit Pfitzner, Eleanor mit Cossmann befreundet. ‚Soweit man bei Pfitzner von guten Stücken sprechen kann, sollen die besten aufgeführt werden.‘ In diesem Zusammenhang ist wieder die Frage aufgetaucht, ob Pfitzner Halb- oder Vierteljude ist. Die Konstellation als zweiter Sohn neben seinem Bruder Heinrich Carl, geb. So stufte ihn der Musikwissenschaftler und Komponist Friedrich Welter in seinem im nationalsozialistischen Geist geschriebenen Führer durch die Opern als „völkisch im edelsten Sinne“ ein. Pfitzners antisemitische Polemik blieb nicht abstrakt, sondern richtete sich auch konkret gegen Personen. Pfitzners wird auch von diesem Krieg erheblich betroffen. Engelbert Humperdinck (1900–1920) | Letzter Briefwechsel mit Cossmann wegen der Kinder (1938); (Cossmann stirbt 1942 in Theresienstadt). Geburtstags in seiner Heimatstadt Frankfurt erlitt er in Salzburg seinen zweiten Schlaganfall. 1949 Tod in Salzburg auf dem Weg zu Geburtstagsveranstaltungen in Frankfurt am Main. Zu dieser Untersuchung waren unter anderem Ehrenerklärungen von den Komponisten und Dirigenten Walter Braunfels, Hans Franke, Hans Knappertsbusch, Hans Rosbaud, Arnold Schönberg und Bruno Walter eingegangen, ebenso von Alma Mahler-Werfel und Carl Zuckmayer. Heinrich Kaminski (1930–1932) | Streichquartett; Schostakowitsch: „Lady Macbeth von Mzensk“. Eine Anfrage der Gauleitung München wegen einer politischen Beurteilung der Person Pfitzners wurde von einer Dienststelle der NSDAP am 20. [59][60], Nach dem Tod Hindenburgs gehörte Pfitzner 1934 zu den Unterzeichnern des Aufrufs der Kulturschaffenden zur „Volksabstimmung“ über die Vereinigung des Reichspräsidenten- und Reichskanzleramts, der am 18. [2] 1894 nahm er einen Posten als unbezahlter Kapellmeister am Stadttheater in Mainz an. Die Stadt Wien entschied sich für die Lösung, problematische Straßennamen beizubehalten, aber in besonders kritischen Fällen eine einordnende Zusatztafel an den Straßenschildern anzubringen. 1935 - 1938: Beginn des Alterswerks mit dem Cellokonzert op. Schostakowitsch: Symphonie VII. Chefdirigent der Münchner Philharmoniker (bis 1920). 1934: Pfitzner wird in seiner Position an der Bayrischen Akademie mit seinem 65. Auf Veranlassung der Wiener Philharmoniker Ehrengrab auf dem Centralfriedhof in Wien (Pfitzner hätte lieber in Unterschondorf bei Mimi und seinen Kindern gelegen). Benjamin Britten: „Peter Grimes“ (1945). Tod Friedrich Eberts, Nachfolger als Reichspräsident Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg. 1934 wurde er an der Staatlichen Akademie der Tonkunst pensioniert, wobei es aufgrund seiner überzogenen Alterssicherungsforderungen zu Auseinandersetzungen mit dem preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring kam. [11] Der Verlust seiner Tochter und die Entfremdung von seinem Sohn Peter dürfte den zunehmend unleidlichen Charakter Pfitzners[12] erheblich mitgeprägt haben. 1914: Beginn des 1. 5. 15 zur Eröffnung des Deutschen Theaters Berlin unter Max Reinhardt. In den KZ-Lagern mögen schreckliche Dinge geschehen sein, wie sie in solchen Umwälzungsperioden immer vorkommen, als vereinzelte Fälle und von Seiten subalterner Rohlinge, wie es sie immer und überall gibt, am wenigsten aber unter deutschen Menschen. [7] An der Wiener Hofoper wurde die Oper 1905 unter der Leitung von Gustav Mahler nachgespielt. Zunächst berufen als Leiter des Städtischen Orchesters wird Pfitzner 1908 Leiter des Konservatoriums und gründet sogleich eine Opernklasse, deren Teilnehmer zugleich an der Oper praktizieren; 1910 übernimmt er auch die musikalische Leitung der Städtischen Oper. In jüngerer Zeit haben sich vor allem die Dirigenten Christian Thielemann und Ingo Metzmacher um eine Wiederbelebung von Pfitzners Musik bemüht. Uraufführungen: Verdis „Falstaff“ (1892), Mascagnis „Cavalleria rusticana“ (1890) und Leoncavallos „Bajazzo“ (1892), Puccinis „La Bohème“ (1896), Debussys „L'Après-midi d'un Faune“ (1894), Richard Strauss' „Guntram“ (1894). Mai 1869 in Moskau; † 22. Strawinsky: Pulcinella (Beginn seiner klassizistischen Periode); Puccini: El Trittico. [16][17] Die Werke des inspirationsgläubigen Spät-, ja Postromantikers zeigen große kompositorische Qualitäten und stehen mit manchen grüblerischen Sperrigkeiten einer modernen Tonsprache vielleicht sogar noch näher als von ihrem Schöpfer, nach seinen musikästhetischen Äußerungen zu urteilen, beabsichtigt. Pfitzner war nicht abgeneigt, sich wieder in Wien niederzulassen, aber dazu kam es nicht mehr. von Weber, H. Marschner und A. Lortzing. August 1934, am 29. 1920: Nachdem reizvollere Positionen sich zerschlugen, nimmt Pfitzner das Angebot eines Leiters einer Meisterklasse für Komposition an der Preußischen Akademie der Künste als Nachfolger R. Strauss' an, übt die Tätigkeit aber in Unterschondorf aus. Max Bruch (1892–1913) | Die Dirigenten Wilhelm Furtwängler (geb. Mai 1869: Hans Erich Pfitzner wird in Moskau als zweites Kind des Orchestergeigers Carl Robert Pfitzner und seiner Frau Anne Wilhelmine Henriette geb. Bruno Walter wird auf das Werk aufmerksam und sucht die Bekanntschaft Pfitzners. [38], Thomas Mann, der 1918 zum Eintritt in den neu gegründeten Hans-Pfitzner-Verein für deutsche Tonkunst aufgerufen hatte,[39][40] bemerkte zum politischen Standpunkt Pfitzners 1919: „Der nationale Künstler hatte sich zum anti-demokratischen Nationalisten politisiert.“[41], Pfitzners musiktheoretische Schriften konstruierten in den 1920er Jahren einen Gegensatz zwischen deutscher Musik und ihren „jüdischen Zersetzern“. Seine besondere Liebe gilt der romantischen Oper von C.M. R. Strauss wird Präsident der Reichsmusikkammer (bis 1935). Ich bitte hierüber um Ihre Stellungnahme.“[68], Im Mai 1944 erhielt er von Hitler eine Dotation über 50.000 Mark. Beginn der Feundschaft zu Bruno Walter, der als Dirigent an der Hofoper Berlin eine Aufführung des „Armen Heinrich“ durchsetzt, die allerdings nur zweimal wiederholt wird und kein Erfolg für Pfitzner ist, sowie zu dem Mäzen Willy Levin, der Pfitzner noch lange unterstützt. Lehrer Pfitzners sind vorrangig Iwan Knorr, Komposition, und James Kwast, Klavier. 1897 zog Pfitzner nach Berlin um und wurde Lehrer für Komposition und Dirigieren am Stern’schen Konservatorium. 18. Ich sage: international-jüdisch, meine also nicht die Juden, als Individuen. 1913: Mit Levins Hilfe Beginn der Beziehungen zum Verleger Otto Fürstner. Heinrich von Herzogenberg (1886–1891) | Paul Bekker, den Pfitzner in seiner Schrift Die neue Ästhetik der musikalischen Impotenz: Ein Verwesungssymptom? Igor Strawinsky: „Die Geschichte vom Soldaten“, Béla Bartók: Uraufführung „Herzog Blaubarts Burg“ (1911). Im Januar 1933 erschien das letzte Themenheft der Süddeutschen Monatshefte unter Cossmann, im März wurden Redaktionsmitglieder verhaftet. Weltkrieg. 1900: Gemeinsames Konzert mit Richard Strauss, dieser wird sehr gefeiert. Im Musikleben des Dritten Reiches blieb er eine Randfigur, die von den Medien kaum beachtet wurde und deren Werke noch seltener als in der Spätphase der Weimarer Republik aufgeführt wurden. Unerfreuliche Auseinandersetzung mit Julius Bahle wegen der Einfallslehre (1937). Mai 1949 in Salzburg) war ein deutscher Komponist, Dirigent und Autor theoretischer und politischer Schriften, oft mit dezidiert antisemitischer Zielrichtung. Es war sein angeborenes Proletentum, welches ihn gegenüber dem schwierigsten aller Menschenprobleme den Standpunkt des Kammerjägers einnehmen liess, der zum Vertilgen einer bestimmten Insektensorte angefordert wird. Cossmann wird ins KZ Dachau eingeliefert; Pfitzner wendet sich an Himmler und Hindenburg um Freilassung. [93] Wegen der Nähe Pfitzners zu den Nationalsozialisten wurden seit 2010 einige dieser Straßen umbenannt (siehe oben). Max Trapp (1934–1945), Vorsteheramt Grell: Bearbeitung des „Christelflein“ als Spieloper; uraufgeführt an der Hofoper Dresden unter Fritz Reiner. [33], Die Hans Pfitzner-Gesellschaft e. V. widmet sich der Pflege des Werkes von Hans Pfitzner und veröffentlicht jährlich erscheinende Mitteilungen.[34]. Er gerät mit seiner Familie in München in die Wirren der Räterepublik. zum Dirigieren seines (polnischen) Orchesters ein (1944).- Sinfonie C-Dur op. Eine Kommission hatte 170 personenbezogene Straßennamen als problematisch eingestuft; in 28 besonders problematischen Fällen mit „intensivem Diskussionsbedarf“ wurden Zusatztafeln verwendet. Meyers „Huttens letzte Tage“) an den wegen der Teilnahme am „Marsch zur Feldherrnhalle“ inhaftierten Hitler vor, schickt ihn aber nicht ab (1924). Bartók: Konzert für Orchester (1943), 3. 57 (1948/49, ergänzt von Robert Rehan). Zugleich werden Spätwerke der „Großväter-Generation“: Anton Bruckners Symphonie IV. Mai 1949 in Salzburg) war ein deutscher Komponist, Dirigent und Autor theoretischer und politischer Schriften, oft mit dezidiert antisemitischer Zielrichtung. [75] Dem wegen seiner Verbrechen in den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilten Hans Frank schickte Pfitzner im Oktober 1946 ein Telegramm, in dem er seine dankbare Verbundenheit mit ihm zum Ausdruck brachte. Herausgabe der Gesammelten Schriften in zwei Bänden. (1936); Carl Orff: Carmina burana (1937), Bartók: Violinkonzert (1938). von Jean Sibelius, Symphonie II. Es ist ein Unterschied zwischen Jude und Judentum. 1945/46: Pfitzner setzt sich mit seiner Haltung zum Dritten Reich und der Judenfrage auseinander (unveröffentlichte „Glosse zum 2. [61] Im August 1944 wurde Pfitzner nicht nur in der Gottbegnadeten-Liste genannt, sondern auch in der von Hitler erstellten Sonderliste mit den drei wichtigsten Musikern unter den „Gottbegnadeten“, die ihn von sämtlichen Kriegsverpflichtungen befreite. Alban Berg stirbt (1935). […] Die Leitmotive sind klar geformt und ermöglichen es, ihnen leicht zu folgen […]“[19]. Es soll jedoch kein zu grosses Aufsehen um Pfitzner gemacht werden. Friedrich Kiel (1882–1885) | März 1936 sowie bei der Volksabstimmung über die Annexion Österreichs am 10. Eine Mitgliedschaft in Parteiorganisationen sei nicht bekannt, aber auch nicht ausgeschlossen.[66]. Pfitzner sagt auf Druck der Nazis seine Teilnahme an den Salzburger Festspielen ab, R. Strauss fährt trotz hoher Devisensteuer hin. Nehmen Sie diesen herzlichen Gruss als Zeichen der Verbundenheit auch in schwerer Zeit. [27] Heutzutage ist Pfitzner ein selten aufgeführter Komponist. Problematisch in seiner Biografie ist, dass er zeitlebens ausgeprägter Antisemit und Verharmloser von Nazi-Verbrechen war.“[90]. Der gleiche Vortrag war in München unbeachtet geblieben. Am 22. 1889: Richard Strauss, seit 1885 Musikdirektor in Meiningen und seit 1886 3. 54 als Hommage an seinen Freund und Mäzen,[69] den später wegen Kriegsverbrechen verurteilten Generalgouverneur des Generalgouvernements Hans Frank. Hans Pfitzner, in full Hans Erich Pfitzner, (born May 5, 1869, Moscow, Russia—died May 22, 1949, Salzburg, Austria), German composer who upheld traditional ideals during the post-Wagnerian era. 1886 – 1890 Schüler am  Hoch'sche Konservatorium, Frankfurt am Main. Weltkriegs. Pfitzner, Hans Erich Komponist, Musikschriftsteller, * 5.5.1869 Moskau, † 22.5.1949 Salzburg, ⚰ Zentralfriedhof Wien, Ehrengrab. Als Pfitzner sich darüber bei NS-Kulturfunktionären beschwerte, wurde er nach Beginn des Zweiten Weltkrieges von führenden NS-Funktionären als „deutschester der zeitgenössischen deutschen Komponisten“ eingeladen, seine Werke in den besetzten Gebieten wie den Niederlanden, dem Elsass und in Paris aufzuführen. [89] Der Text lautet: „Hans Pfitzner (1869–1949) / Deutscher Dirigent, Opernregisseur, Pianist und Komponist mit Wahlheimat in Wien und Salzburg.

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