Schon allein diese Situation macht es unwahrscheinlich, dass dieses Wort triumphalistisch und überheblich gemeint ist. Aber zu diesem Dialog, wenn er wirklich von der Liebe Jesu getragen ist, gehört auch das Du-Sagen. Ein Unglück wird es erst dann, wenn wir gemerkt haben, dass es der falsche Weg ist und trotzdem weitergehen. niemand kommt zum Vater außer durch mich. und mein Vater ist der Winzer. (Joh. Er hat sie die Liebe Gottes spüren lassen. Vielleicht darf man den Satz des Johannesevangeliums ja auch umkehren: Nicht nur: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich, sondern auch: „Da wo ein wahrhaftiger Weg erkennbar wird, wo eine authentische Wahrheit laut wird, wo echtes Leben entsteht, da ist auch er.“. Es gibt deshalb eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder Jesus ist verrückt und überheblich, so dass man ihn am besten gleich in die Psychiatrie steckt. Aber wie kommt man zu diesem Gott? Ein solcher Mensch wäre natürlich nicht einfach Gott, aber es wäre ein Mensch, mit dem Gott sich so vereinigt hätte, dass er wie eine Laterne ist, durch die uns das göttliche Licht anstrahlt. Sicher, ein Mensch kann trösten und ermutigen, kann uns ungeheuer viel geben, aber unsere letzten Sehnsüchte stillen und erfüllen, so dass wir sagen können „Jetzt ist alles gut“, das kann kein Mensch. Denn wie wachsen und reifen wir denn? Kreuzzüge, Inquisition, Ketzerverbrennungen, christlich kaschierter Kolonialismus, all das und noch vieles mehr sind schreckliche Verirrungen, deren wir uns heute nur noch schämen können. Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich. Eines ist klar: Es geht Jesus darum, dass Menschen zu Gott kommen, zu einem Gott, der sie wie ein Vater oder eine Mutter unendlich liebt. Natürlich, das sind meine Erfahrungen und Einsichten, auch ich habe die Wahrheit nicht mit Löffeln gefressen. Sie weist uns die Richtung, in die wir gehen sollen, aber nimmt uns eigene Entscheidungen nicht ab: Gott verspricht uns, dass er uns dort, wo wir im Vertrauen auf ihn einen Weg gehen, nicht alleine lässt und er uns im Prozess des Gehens helfen wird zu erkennen, wo es lang geht. damit ich emporwachse zu meiner wahren Bestimmung. Garantiert nicht, denn menschlich gesprochen bin ich ein Niemand, ein unbedeutender Galiläer. Es kann aber auch und sogar gleichzeitig passieren, dass ich eine tiefe Übereinstimmung spüre, bis dahin, dass ich das Gefühl habe, dass der andere aus derselben Glaubenswahrheit lebt, die mir wichtig ist, obwohl er dafür ganz andere Worte benutzt. Diese Jünger haben Angst. Der Weg und die Wahrheit und das Leben EGO SUM VIA VERITAS ET VITA, Inschrift Stephansdom Budapest. Und nun droht all das wie eine Seifenblase zu zerplatzen. und wird ein- und ausgehen und die Weide finden. – Genau so, sagt Jesus, ist es. Jesus ist doch ein Mensch. Nein, Jesus sagt dieses Wort einer frustrierten und tieftraurigen Jüngerschar, die weiß, dass ihr Herr und Meister bald sterben wird. Glaubt mir, am Ende wird alles gut werden. Wenn wir uns mit dem Thema Toleranz und Christentum beschäftigen, kommen wir deshalb an diesem Jesuswort nicht vorbei. (Psalm 16,11), G. M. Ehlert Begleite uns deshalb, wenn wir bergauf und bergab wandern. Das Entscheidende ist nun freilich, darauf zu vertrauen, dass in diesem Prozess Gott selbst uns immer tiefer in die Wahrheit führt, ohne dass wir von vornherein schon wissen, was am Ende dabei rauskommen wird. 15,1) ICH BIN der Weinstock, ihr die Reben. Nein, ihr habt euch mir angeschlossen, weil ihr durch mich etwas von dieser wunderbaren göttlichen Liebe gespürt habt. Ich denke, es gibt nur einen Weg, der dem Evangelium Jesu entspricht, und dieser Weg ist der Weg eines ehrlichen und aufrichtigen Dialogs. Da kann es passieren, dass ich tatsächlich bestätigt werde. Ich selbst bin dieser Mensch. Das hindert mich als Christ nicht daran zu glauben, dass Jesus die letzte Wahrheit ist, aber es macht mich offen dafür, dass das Wirken des Gottes an den ich glaube, nicht auf die Kirche beschränkt ist. Ich bin davon überzeugt, dass Jesus mit seiner Aussage „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben “ genau auf die drei Grundfragen unseres Lebens zurückgreift. Freilich, manchmal weiß ich bis zum Schluss nicht, wo es lang geht, muss aber doch eine Entscheidung treffen, und erst, wenn ich ein paar Schritte gegangen sind, merke ich, ob der eingeschlagene Weg richtig war oder nicht. und mein Vater ist der Winzer. Sättigung mit Freuden Und dass das zweite stimmt, dafür spricht nun wiederum, dass Jesus ein ungeheuer demütiger Mensch war. Aber die Bibel ist kein Navi, sondern eher ein Kompass. Jesus will trösten. der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe. E-mail: ehlert-g @ bistum-muenster.de, ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben, Übersicht biblische Texte u. Meditationen. 15,1), die Tür                  die Auferstehung, das Licht der Welt                                      der Weg + die Wahrheit, das Brot des Lebens                                                                   der wahre Weinstock, zum Seitenanfang ______________________________, Gedanken und Bilder zu biblischen Texten und zu kirchlichen Festen, "Du HERR, lässt mich erkennen ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Joh. Im Klartext: Ich kann die Erfahrung machen, dass Gott auch mit dem anderen seinen Weg geht. ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben. Predigt zu Joh 14, 1-7. Das kennen wir doch als glaubende Menschen: Da brüte ich tagelang über einer Frage, wäge die Argumente hin und her, bis mir der Kopf zerplatzt, diskutiere mit Menschen, lese die Bibel, und das ist wichtig, aber der entscheidende Impuls, der muss mir dann doch von oben geschenkt werden. Ich will mein Gegenüber ernst nehmen. (Gebet aus Süd-Afrika) Hinweis: Sollten hier Urheberrechte berührt werden, bitten wir um eine kurze Nachricht. Versuchen wir deshalb noch einmal ganz genau hinzuhören, so wie wenn wir diese Worte das erste Mal hören würden. Wenn man all das bedenkt, dann ist zweierlei auffällig. Das Christentum war oft keine tolerante Religion! ist vor Deinem Angesicht." Ich weiß, dass manche Christen meinen, mit der Bibel hätte Gott uns ein Buch gegeben, wo auf jede unserer Fragen eine klare Antwort drin steht, eine Art Navi, das ich nur einschalten und entsprechend befolgen muss. Aber stimmt es auch? Wie sollen sich Christen verhalten, wenn sie mit anderen religiösen oder weltanschaulichen Positionen konfrontiert werden? Wir müssen ernsthaft fragen, ob dieses Wort wirklich so gemeint ist, wie unser Kritiker meint, oder ob es da nicht doch noch eine andere Interpretation gibt. Das ist der christliche Wahrheitsanspruch, und der ist genauso legitim wie die Wahrheitsansprüche anderer Religionen. Erst im Nachhinein ging ihnen auf, wie Gott seine Wege realisiert. Nun werden natürlich viele Christen und Christinnen sagen: Ja, diese Form von christlicher Intoleranz gab es, zweifelsohne, aber das war eben kein eigentliches Christentum, das war ein schrecklicher Missbrauch. wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis wandeln, wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden. Es stellt das vorletzte einer Reihe von sieben „Ich bin“-Worten Jesu dar, die im Evangelium nach Johannes überliefert sind. Das ist eine Antwort, die ungeheuerlich ist, die eingeschlagen haben muss wie ein Blitz. Nur wer ihn und seine Lehren annimmt und ihn sich zum Vorbild nimmt, kann in das Haus seines Vaters im Himmel kommen. Und dann schlägt er das Neue Testament auf und zitiert genau unsere heutige Bibelstelle: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Und er fügt hinzu: „Wenn das nicht absolut, ausgrenzend und überheblich klingt, dann weiß ich auch nicht. Welche Folgen hat all dies nun für unsere anfängliche Frage nach der Toleranz? Aber für mich gibt es jedenfalls einen dritten Weg zwischen einem christlichen Absolutismus und einem modernen Relativismus, und dieser Weg heißt: Mache dich von der Erfahrung der göttlichen Liebe in Jesus getragen auf den Weg, und lass dich überraschen, wohin dich diese Jesuswahrheit schließlich führt. Sagt zu ihm Jesus: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Modernisiert Text Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich De Bibl auf Bairisch Dyr Iesen gantwortt iem: "+I bin dyr Wög und d Waaret und s Löbn. Pilgergebet Herr Jesus Christus, Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben. Und deshalb ist auch Jesu Aussage gestern, heute und morgen – ob wir wollen oder nicht - aktuell. Deshalb: Vertraut der Liebe, die euch Gott durch mich geschenkt hat, vertraut darauf, dass Gott euch durch mich seine Liebe endgültig zugesagt hat. Wenn das zweite aber stimmen sollte, dann hat das nichts mit menschlicher Arroganz zu tun, denn dann ist das Gottes liebende Initiative. Kurz: Der Weg, der Jesus ist und zu dem er uns einladen will, ist ein Weg des Vertrauens, und die Wahrheit, die er uns beibringen will, hat nichts mit perfektem Wissen zu tun. Darauf wiederum wird nun mancher Kritiker sagen: „Das wäre ja schön. Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben - das Christentum, eine tolerante Religion? Denken wir nur an die Jünger! Wie kann er so etwas sagen? Ist ein Pontius Pilatus stärker als Gott? Johannes 14, Vers 6 (Einheitsübersetzung): Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. „In diesem Satz bedient Jesus sich der drei entscheidenden jüdischen Glaubensvorstellungen und behauptet, dass diese drei Wesensmerkmale in ihm voll verwirklicht und zum Ausdruck gekommen seien. Dadurch, dass wir eine göttliche Gebrauchsanweisung befolgen, oder dadurch, dass wir von Gott getragen und begleitet, das Leben in Angriff nehmen und so unsere Erfahrungen machen. Jesus sagt: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ Johannes 14:6). Sieben ICH – BIN – Worte Jesu im Johannesevangelium. Ich kann nur sagen: Gottseidank. Wenn ich das als Christ tue, dann werde ich deshalb nicht umhin können zu bezeugen, dass Jesus für mich der ist, in dem Gott in einer letzten und unüberbietbaren Weise gehandelt hat. Das erste: Jesus erhebt tatsächlichen einen ungeheuren Anspruch. Er begründet den Absolutheitsanspruch des Christentums, Juden wie Martin Buber sehen hierin sogar eine Vergottungstendenz und damit die Aufgabe des monotheistischen Gottesbildes zugunsten eines binitarischen, manche Christen berufen sich auf diesen Satz, wenn sie die Wahrheit in ihrem Besitz wäh… „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“, erklärt Jesus. Diese Fragen waren immer aktuell, sie sind heute Morgen aktuell und werden auch in der Zukunft aktuell sein. Ich würde sogar sagen: Es gehört zur menschlichen Würde, dass wir nach der Wahrheit streben und auch um sie streiten. und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten. Jesus weiß: Nur wer aus der Liebe Gottes schöpft, kann sich annehmen, kann innerlich stark werden, und kann aus diesem Gefühl der Zuversicht heraus, aus diesem Urvertrauen heraus dann auch sein Leben mutig und gelassen in Angriff nehmen. Durch Jesus ist aus dem dunklen Geheimnis Gottes ein helles Geheimnis geworden, aber ein Geheimnis ist es immer noch, und wird es auch bleiben. Dieser Bibelvers ist vielleicht der meistzitierteste des Neuen Testamentes, nicht zuletzt weil er die Zusammenfassung des christlichen Glaubens in einem einem einzigen Satz darzustellen scheint. Die Worte Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben gehören zu einer Bildrede Jesu (Joh 14,6). Das eigentliche Christentum ist eine Religion der Menschenfreundlichkeit und Liebe. Er gab ihnen Halt und Orientierung, Mut und Zuversicht. Das zweite ist, dass der Weg, den Jesus seinen Jüngern eröffnen will, kein Weg ist, wo alles von vornherein klar ist, wo es kein Wagnis und kein Abenteuer mehr gibt, es ist ein Weg, der dazu ermutigt, darauf zu vertrauen, dass der Gott, der sich durch Jesus in einer unüberbietbaren Weise uns Menschen geschenkt hat, uns helfen wird, ohne dass wir im Voraus schon immer genau wüssten, wie er das tut. Er will seine Jünger dazu ermutigen, die Hoffnung nicht zu verlieren. Wie kann man ihn finden? Auf diese Frage sagt Jesus: Ich, ich selbst bin der Weg zu Gott! Ich will begreifen, warum der andere so denkt und glaubt, wie er denkt. Und wir sind gemeinsam unterwegs zu Dir. 14,6) ICH BIN der wahre Weinstock. Höchst interessant und aufschlussreich finde ich, in welcher Situation Jesus dieses Wort spricht. Aber überlegt mal: Wenn all das echt war, wenn euch in mir und durch mich wirklich der lebendige Gott begegnet ist, kann es dann sein, dass man diese göttliche Liebe auslöschen kann, indem man mich auslöscht. Es war doch so wunderbar mit ihm. – Es sei denn, es gäbe einen Menschen, der so intensiv mit Gott verbunden ist, dass man sagen könnte: In ihm und durch ihn ist Gott selbst zu uns gekommen. Ich will mich in ihn einfühlen, ohne mich selbst aufzugeben. Es ging ihm um Gott, nicht um sich selbst. Die Wahrheit Jesu jedenfalls ist keine Wahrheit, die man ein für alle Mal hat, sondern eine Wahrheit, die immer wieder neu gesucht werden will. Sie haben damals doch noch nicht gewusst, dass Gott Jesus auferwecken wird. Zu einem solchen Dialog gehört zuallererst: Ich-Sagen, klar die eigene Position bekennen. Weil ich euch Reichtum, Karriere und menschlichen Erfolg versprochen habe? – Nun gehe ich weg, und ihr habt Angst, dass damit alles „aus“ ist. Also, machen wir uns mutig ans Werk! den Weg des Lebens; Ist es nicht vielmehr so, dass bereits das Neue Testament selbst voll von intoleranten Äußerungen ist?“ Und dann schlägt er das Neue Testament auf und zitiert genau unsere heutige Bibelstelle: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Und er fügt hinzu: „Wenn das nicht absolut, ausgrenzend und überheblich klingt, dann weiß ich auch nicht. Oder in ihm ist tatsächlich Gott selbst zu uns gekommen. Er sagt es nicht in einer Aussendungs- und Missionsrede, die die Jünger dazu motivieren soll, die ganze Welt von der Wahrheit des Christentums zu überzeugen. Der moderne Relativismus, der so tut, wie wenn alles egal und gleich gültig wäre, ist nicht tolerant, sondern würdelos und letztlich menschenverachtend. Jesus spricht zu ihm: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." Liebe Gemeinde, wer des guten Willens ist, sein Leben als Christenmensch zu führen, für den wird das Wort Jesu Richtungsanzeige und Zielvorgabe sein: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben." Die Wahrheit, die Jesus ist und die er uns schenken will, ist kein umfassendes Wissenspaket, es ist die Wahrheit der göttlichen Liebe und Treue, die uns in ihm zugesagt wird. Und dann schaut er seine Jünger an und sagt: „Warum habt ihr euch denn mir angeschlossen? Sie haben Angst, dass Jesus sie allein in dieser Welt zurücklässt. Er hat sich nicht selbst in den Mittelpunkt gestellt, und dort, wo man ihn auf den Thron setzen wollte, hat er sich zurückgezogen. (Joh. wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. Es klingt so, wie wenn es nur einen Weg in den Himmel gäbe, nämlich den christlichen, und alle anderen Religionen nur Irrwege sind!“. Aber auch wenn er nicht richtig war, ist das kein Unglück.

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